Mittwoch, 30. Dezember 2009

Merry Christmas in Malaysia


Weihnachten fernab von der Heimat, in einer Großstadt in der Naehe des Äquators, bei feuchtem und heissem Wetter. Was ganz was Neues fuer uns. Weihnachten in KL, so wird Kuala Lumpur von den Einheimischen genannt. In einer pulsierenden Millionenmetropole in der die verschiedensten Kulturen und Religionen vertreten sind. Minarette der Moscheen, christliche Kirchtürme, chinesische Pagoden und indische Tempel. Weihnachten "FEIERN", dass nehmen die Malaien und Einheimischen wortwoertlich und lassen es am Heiligen Abend so richtig Krachen!

Die Petronas Twin Towers sind das Wahrzeichen der Stadt, die höchsten Zwillingstürme der Welt und das siebthöchste freistehende Gebäude mit insgesamt 452 m. Der umgebende Stadtteil "Goldenes Dreieck" (The Golden Triangle) bildet den kommerziellen Mittelpunkt der Stadt und bietet darüber hinaus ein reges Nachtleben. Das sind Weihnachten mal ganz anders!

Sonntag, 27. Dezember 2009

Kingdom of Cambodia


Das naechste Land, dass wir erkundet haben, ist ein weiteres Land voller Kontraste.
Riesige Tempelanlagen im Dschungel und ein wenig weiter die Killing Fields der Roten Khmer. Riesige Reisfelder auf denen Bauern in der Hitze schuften und Orte die nur mit dem Boot erreichbar sind und die Haeuser auf Stezen gebaut wurden. Und die moderne, touristische und eher westlich-orientierte Hauptstadt Phnom Penh am Mekong-River mit Bars, Clubs und internationaler Kueche.
Hier einige wissenswerte Details von Kambodscha:
Nahe der Stadt Siem Reap hat sich vom 9. bis zum 15. Jahrhundert das Zentrum des historischen Khmer-Königreiches gebildet. Weltbekannt wurde Angkor durch die noch heute sichtbaren Zeugnisse der Baukunst der Khmer in Form einzigartiger Tempelanlagen - allen voran durch den Angkor Wat, den größten Tempelkomplex der Welt. Wir sind 3 Tage lang durch die alten Tempelanlagen gewandert, haben einzigartige Wandrelieffe nach den religioesen und historischen Hintergruenden erforscht und haben im Schatten der riesigen Wurzeln, die ueber die Ruinen der Stadt wuchern und wachsen, eine schattige Erholungspause gemacht. Einfach einzigartig und gigantisch, wie ihr an den Bildern sehen werdet.





Die Killing Fields gelten als ein Synonym für den Massenmord der Roten Khmer an der eigenen Bevölkerung in der

Zeit von 1975 bis 1979. Besonders einprägend dabei sind die Bilder tausender Totenschädel und anderer menschlicher Überreste, welche die Felder Kambodschas übersäten. Die Totenschädel werden heute zum Teil in Stupa und kleinen Kapellen aufbewahrt, um an die Gräueltat der Roten Khmer und der fast 2 - 3 Millionen Opfer zu gedenken.







More than "ONE NIGHT IN BANGKOK" ......


...... genauer gesagt 3 Naechte haben wir in der Hauptstadt Thailands verbracht, bevor wir dann mit dem Bus in Richtung Kambodscha aufgebrochen sind.
Bangkok ist eine sehr moderne und vor allem saubere Stadt. Fuer uns eine total andere Welt, im Vergleich zu den indischen Großstädten. Riesige Shopping-Malls, Einkaufsstrassen, die beruehmten Nachtmaerkte, jede Menge Tempel (WAT's), der wunderbare Grand Palace und eine atemberaubende Skyline. Bangkok hat viel zu bieten.


Sonntag, 20. Dezember 2009

Kolkata (ex Calcutta) liegt am Ganges .....


Kolkata (ex Calcutta) war unsere letzte Station in Indien und nach ueber 5 Monaten ist uns der Abschied schwer gefallen. Die Hauptstadt des Bundesstaates Westbengalen ist mit 15,2 Mio. Menschen die drittgrößte Stadt Indiens und vor allem bekannt fuer das außergewöhnliche Victoria Memorial (Kolonialbau meets Taj Mahal) aus weissem Mamor, das fuer indien gut ausgebaute U-Bahnsystem (gibt es ja sonst nicht in Indiens Großstaedte) und einer gewissen Anjezë Gonxhe Bojaxhiu, (Friedensnobelpreistraegerin und Gruenderin des Ordens "Missionarinnen der Nächstenliebe") MUTTER TERESA, welche ihr gesamtes Leben fuer die Aermsten geopfert hat.

Kolkata ist Industriestadt, Verkehrsknoten und Kulturzentrum mit Universitäten, Theater, Kinos, Museen und Galerien sowie viele schone Parks und nicht zuletzt wichtiger hinduistischer Wallfahrtsort im Zusammenhang mit Kalighat, einem der bedeutendsten Tempel zu Ehren der Göttin Kali.

Samstag, 19. Dezember 2009

Darjeeling - back in India



Danach gings mit den Bus wieder zurueck nach Indien, um den beruehmten Darjeeling-Tee zu verkosten. Es sollte uns auch hier ein einzigartiger Blick auf die Bergwelt des Himalayas erwarten. Nur leider hat das Wetter nicht mitgespielt. So konnten wir den hoechsten Berg Indiens, den Kanchenjunga (mit 8586 m der 3. hoechster Berg der Welt), nur kurz im Morgengrauen sehen. Sonst war der Nebel unser staendiger Begleiter.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

NEPAL ..... fast ueber den Wolken

Wir haben Indien fuer einen kurzen Zwischenstopp in Nepal verlassen und fuer ein paar Tage in den Bergen eine anstrengende Anreise, mit abenteuerlicher Grenzueberschreitung bei stockdunkler Nacht und zu Fuss, in Kauf genommen. Und es hat sich gelohnt. Schon bei der Ankunft ueberraschte uns Kathmandu, als moderne und saubere Stadt. Da die Zeit knapp war, haben wir in einem Tag die wichtigsten Sehenswuerdigkeiten abgeklappert: Boudha Tempel mit der einzigartigen Stupa (siehe Bild), Pashupatinath-Tempel und das Touristen-Zentrum Thamel mit den vielen Shops, Restaurants, Cafes und Bars.

Danach sind wir zu einer fantastischen 3 Tages-Trekkingtour in das Langtang-Himalaya-Massiv, bei Kaiserwetter und recht guter Fernsicht, aufgebrochen. Wir haben in nepalesischen Bergdoerfer uebernachtet und so auch ein wenig vom beschwerlichen Leben in diesen Doerfern mitbekommen. Ein wenig kalt war's, vor allem beim Waschen mit dem "erfrischenden, klaren Himalaya-Bergwasser". Es ist ein gigantisches Bild, bei Sonnenaufgang auf die hoechsten Berge dieser Welt zu schauen!!

Unser Bergfuehrer, der Babu, is a recht a lustiger Bua und wie das tibetanische Bier gemacht wird, hat er uns auch gezeigt.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Varanasi -"Welcowe" in der Heiligen Stadt am Ganges


Die naechste Station auf unserer Reise durch Nordindien ist wohl eine der wichtigsten und ältesten Städte Indiens und gilt als heiligste Stadt des Hinduismus: VARANASI. Als besonders erstrebenswert gilt es für strenggläubige Hindus, in Varanasi im Ganges zu baden sowie dort einmal zu sterben und verbrannt zu werden. Entlang des Flusses wurden stufenformige Uferbefestigungen errichtet, die GHATS.

Das gesamte Leben der Stadt spielt sich in diesen Ghats ab. Die Gläubigen sind hierher gekommen, um im Wasser des Heiligen Flusses zu baden, wenige Meter weiter werden die Leichen der Verstorbenen verbrannt, um die Asche anschliessend ins Wasser zu streuen. Ein Bad im Ganges soll von Sünden reinigen und in Varanasi zu sterben und verbrannt zu werden, soll vor einer Wiedergeburt schützen. Aber auch das Alltagsleben spielt sich am Ganges ab. So wird Waesche gewaschen, gefischt, gekocht, gegessen, gefeiert (ein Ghat ist besonders beliebt fuer Hochzeiten) und vor allem gebetet. Bueffel baden im Ganges, Hunde durchwuehlen die Asche nach Essbarem oder haben es sich auf der warmen Unterlage bequem gemacht und Kuehe und Ziegen fressen den Blumenschmuck der Verstorbenen.

Wir sind stundenlang diese Stufen auf- und abgewandert und haben das bunte Treiben beobachtet. Oft ist es schwierig, als Nicht-Hindu dies alles zu verstehen.

Samstag, 5. Dezember 2009

AGRA und Fatehpur Sikri: Ein MUST fuer jeden Indienbesuch


Agra war einst die Hauptstadt des Mongulreiches und aus dieser Zeit stammt auch die riesige Burgfestung des Großmogul Akbar (Fort AGRA oder Red Fort genannt), mit dem Palast von Shah Jahan und der Perlmoschee (Moti Masjid).
Aber das wirkliche Highlight Agras ist der wohl beruehmteste Liebesbeweis der Welt, in Form eines weissen Marmorgebaeudes, dem Taj Mahal. Erbaut wurde es zwischen 1631 und 1648 von Shah Jahan als Mausoleum für seine Gattin Mumtaz, die bei der Geburt des 14. Kindes im Jahre 1631 starb. Errichtet wurde es von ueber 20.000 Handwerkern aus ganz Süd- und Zentralasien und verschiedene Architekten. Das Taj Mahal ist UNESCO-Weltkulturerbe und eines der "NEUEN SIEBEN WELTWUNDER".

Weniger bekannt ist das 1628 erbaute Mausoleum des Itimad-ud-Daulah oder von den Indern liebevoll: BABY TAJ genannt. Als erstes Mogul-Bauwerk wurde es in Marmor ausgeführt und begründete damit einen Stilwandel in der Architektur der damaligen Zeit. Das nur wenige Jahre später errichtete Taj Mahal basiert im wesentlichen auf seiner Grundstruktur.

Ein wenig ausserhalb von Agra, in Fatehpur Sikri, ist noch der Koenigspalast zu bewundern. Also volles Programm in einer kleinen indischen Stadt!