Montag, 29. März 2010

Back in Asia - Singapur: Willkommen in der Stadt des Löwen


Nach Australien sind wir nun wieder zurueck in Asien und haben eines der kleinsten Laender des Kontinents besucht: SINGAPUR.
Singapur ist ein Inselstaat zwischen Malaysien und Indonesien und der Name entstammt dem Sanskrit und setzt sich zusammen aus Singha „Löwe“ (-> Hinweis fuer alle Biertrinker: es gibt auch ein wunderbares Singha-Bier) und Pura „Stadt“, bedeutet also Löwenstadt. Ihr werdet euch nun fragen wieso dieser Name? Hier die nicht ganz so spektakulaere Story, der sich hinter den Namen verbirgt:

Laut einer Legende flüchtete im 14. Jahrhundert ein hinduistischer Prinz aus Sumatra dorthin. Er war wegen einer Heirat mit einer javanischen (buddhistischen) Prinzessin in die politischen Wirren zwischen dem hinduistischen Srivijaya-Reich von Sumatra und dem ebenfalls hinduistischen Majapahit-Reich auf Java geraten.
Der Legende zufolge soll der Prinz im dichten Dschungel einen Löwen gesehen haben. Er wollte gegen den Löwen kämpfen, doch sie sahen sich gegenseitig in die Augen und der Prinz senkte sein Schwert und der Löwe zog sich zurück. Dieses Ereignis war für den Prinzen aufregend genug, um den Ort fortan Löwen-Stadt zu nennen. Das Wahrzeichen ist der Merlion, ein Fabelwesen mit einem Löwenkopf und einem Fischkörper.

Weiters ist Singapur fuer seine Sauberkeit bekannt, was vor allem aus seine horrenden Strafen für vergleichsweise geringe Vergehen zurueckzufuehren ist. Hohe Geld- und Sozialarbeitsstrafen werden gegen Personen verhängt, die Müll (auch Zigarettenkippen) achtlos auf die Straße werfen oder man bezahlt 2.500 EUR Strafe, wenn man mit dem Rad unter eine Unterfuehrung durchfaehrt. Auch was das Essen, Trinken, Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln angeht, muss man tief ins Geldboerserl greifen. STRAFE: 500 bis 1.500 EUR.
Aber Singapur hat viel mehr zu bieten als hohe Strafen und einen Fabelwesen. Ueberzeugt euch doch selbst!


Dienstag, 16. März 2010

Tasmanien: Willkommen im Reich des Tasmanischen Teufels


Unsere nachste Station auf unserer Australienrundreise war Tasmanien. Tasmania (oder das Land der TASSIS, wie sich die Einheimischen liebevoll nennen), ist eine dem Kontinent Australien südöstlich vorgelagerte Insel. Sie ist Teil des Australischen Bundes, mit der kleinen, aber feinen Hauptstadt Hobart. Besonders beeindruckend war fuer und die Pflanzen und Tierwelt Tasmaniens, die im starken Ausmass mit der australischen werwandt ist.


Beuteltiere sind die dominanten Landlebewesen, von denen der ausgestorbene Beutelwolf (Tasmanischer Tiger) ein bekanntes Beispiel ist. Der Wombat (ein Beutelbär), ist ebenso vertreten wie zahlreiche Känguru-Arten.
Da viele der nach Australien eingeschleppten europäischen Tierarten (hauptsächlich der Fuchs) und auch der selbst eingewanderte Dingo es nie bis nach Tasmanien geschafft haben, sind hier viele Tierarten erhalten geblieben, die auf dem Festland ausgestorben sind: Beuteldachse oder kleine Wallaby-Arten.
Einer der bekanntesten Vertreter der tasmanischen Tierwelt, ist der Tasmanische Teufel, welcher auf dem australischen Festland bereits ausgestorben ist. (ACHTUNG: sehr, sehr bissfreudig. Also nicht anfassen, wenn ihr einen seht).
Unser Lieblingstier ist jedoch der Wombat. Wir haben uns total in das kuschelige, aber bis zu 35 kg schwere Schmusetier verliebt und haetten es am liebsten gleich eingepackt.
Ein weiteres komisches Tier, welchen wir in freier Wildbahn immer wieder gesehen haben, war der Ameisenigel, oder Echidna genannt. Leider haben wir waehrend unserer Fahrt quer duch Tasmanien viele tote Tiere, der hier beschriebenen Arten, auf der Strasse gesehen. Es war beim also Fahren immer Vorsicht angesagt.




Montag, 15. März 2010

Back in Australia: EAST Coast

Nach unserer wunderbaren Kiwi-Experience ging's wieder zurueck nach Australien, um die Ostkueste von Sydney nach Cairns zu erkunden. Hier die Highlights unser 3 woechigen Tour:

Byron Bay: ein Badeort an der Nordküste des australischen Bundesstaates New South Wales und hier liegt der östlichste Punkt des australischen Festlandes (Cape Byron). Ein im Jahr 1901 gebauter Leuchtturm ist weithin sichtbar und gilt als eine der Hauptsehenswürdigkeiten dieser kleinen Stadt. Durch die große und sehr lang gezogene offene Bucht ist Byron Bay ein ideales Surferparadies. Cape Byron ist auch als Ziel für Whale Watching bekannt, da Cape Byron regelmäßig von Buckel-Walen passiert wird. Die Stadt hat in Australien einen alternativen Ruf, da viele Aussteiger und Künstler sich hier niedergelassen haben.

Gold Coast: ist eine Stadt an der Südostküste von Queensland, ca. 70 km südlich von Brisbane und Australiens größte Touristengegend. Das subtropische Klima, die attraktiven Strände, die sich ueber 57 km ziehen, sind hervorragend zum Surfen geeignet und es tummeln sich Millionen von australischen und internationalen Touristen entlang dieser Kueste. Der schmale Küstenstreifen ist deshalb voller Nachtklubs, Hotels, Apartments und Touristen-Läden.
AUSTRALIA ZOO: Der Australia Zoo ist ein Zoologischer Garten und befindet sich im australischen Bundesstaat Queensland an der Sunshine Coast in der Naehe der Glass House Mountains. Bekannt wurde er vor allem wegen seiner Krokodile und anderen Reptilien und durch die Fernsehserie Crocodile Hunter des Leiters Steve Irwin. Im Jahr 2006 kam der sonst so erfahrene und unerschrockene Crocodile Hunter bei einem Tauchunfall mit einem Stachelrochen bei Cairns ums Leben. Seitdem wird der aussergewoehnliche Zoo von seiner Frau geleitet.

Fraser Island: 190 km nördlich von Brisbane befindet sich die weltgrößte Sandinsel und zugleich World Heritage Area der UNESCO. Hier findet man jedoch nicht nur riesige Sanddünen, sondern auch subtropischen Regenwald und über 40 glasklare Süßwasserseen. Da es keine asphaltierten Straßen gibt, ist Fraser Island ein Paradies für alle 4WD-Abenteurer. Wir haben einen Tag auf der Insel verbracht und die Tuecken der Fahrt entlang des Strandes bei starken Wellengang zu spueren bekommen.
Whitsunday Island & Great Barrier Reef: Die Whitsunday Islands bestehen aus 74 Inseln, von denen 17 bewohnt sind. Die meisten Inseln haben Nationalparkstatus und gehören zum Whitsunday-Islands-Nationalpark, dazwischen liegt ein 35 000 km² großer Marine Park, der sich von Sarine im Süden bis Cape Upstart im Norden zieht. Die Whitsunday Islands sind Teil der Great Barrier Reef World Heritage Area. Die Inseln und das parallel verlaufende Festland wurden vom Volk der Ngaro bewohnt, einem Aboriginestamm Australiens. Sie gelten als gute Fischer und Navigatoren.

Am 4. Juni 1770 durchsegelte James Cook die Inseln und benannte die von ihm durchfahrene Passage nach dem Pfingstsonntag "Whitsunday". Wir haben einen 3-taegigen Segeltoern auf der "Solway-Lass", einem hollaendischen Segelboot gebaut 1902, gemacht und die Schoenheit der Reefe und Inseln ist atemberaubend. Besonders beeindruckend war die Korallen- und Fischwelt, die wir mit Snorcheln ausgeruestet, erforscht haben. Leider gibt's davon keine digitalen Bilder. Wir haben aber mit einer Unterwasser-Einwegkamera versucht, die unvergesslichen Momente festzuhalten. Schau' wir mal, ob die Bilder was geworden sind.





Donnerstag, 4. März 2010

Part II: Neuseeland die Suedinsel


Oft wird man gefragt, welche der beiden Inseln die schoenere ist. Diese Frage ist schwer zu beantworten, da der Unterschied zu gross ist. Die Suedinsel sehr duenn besiedelt und auf unserer Fahrt quer durch das Land, sind wir immer wieder durch Ortschaften mit nur 100 Einwohnern gefahren.

Landschaftlich hat die Suedinsel aber viel zu bieten, besonders der Bereich der Neuseeländischen Alpen ist einzigartig. Berge, Gletscher und kristallklare Seen in einer gruenen Kulisse mit tausenden von Schafen und nicht weit davon entfernt, Straende, einsame Buchten und blauschimmerndes Meer mit einzigartigen Klippen.

Man kann an einem Tag am Gletscher eine Schneeballschlach machen und danach zum Strand fahren um dort einen traumhaften Sonnenuntergang zu erleben (wenn da nicht die vielen Sandfliegen waeren, die fuer einen unaufhoerlichen Juckreiz sorgen koennen). Das gibt's wirklich nur im KIWILAND!!
Wir haben beide Gletscher erkundet:
Der Franz-Josef-Gletscher ist ein etwa 11 km langer Gletscher im Westland-Nationalpark. Er wurde 1865 vom Entdecker Julius von Haast nach Franz Josef I. von Österreich benannt. Wie sein südlicher Nachbar, der Fox-Gletscher, wird er aus den Neuseeländischen Alpen (Southern Alps) gespeist, seine Abflüsse fließen über den Waiho River in die Tasmanische See.


Zischen den beiden Gletschern ragt der Mount Cook empor, mit 3.754 m der höchste Gipfel Neuseeland und ganz Ozianiens. Im Osten der Insel befinden sich dagegen die sanft abfallenden Canterbury Plains und im Süden zahlreiche Fjorde. Wir haben eine einzigartige Schiffsfahrt durch den Milford-Sound im Fjordland gemacht. Die größten Städte der Südinsel sind Christchurch und Dunedin.